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In Memorandum

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Hier gedenken wir den verstorbenen Künstlern, Gestaltern und Unternehmern, welche die Stadt Hückeswagen geprägt haben. Um ihr Lebenswerk zu würdigen und zu erhalten, dafür soll diese Rubrik stehen. Aber auch der freundliche Nachbar und Nachbarin, welche mit ihrer Lebens-Art für Lebensqualität miteinander und füreinander gestanden haben, sollen hier ihren Platz finden.

Herbert Grönemeyer hat vor einigen Jahren mit seinem Song „Der Weg“ das beschrieben, was viele von uns bewegt wenn Freunde, Bekannte und Lebenspartner von uns gehen. Daher veröffentlichen wir den Text, und bitten bei Aufruf der Seiten um eine Gedenkminute.

Ich kann nicht mehr sehn,
trau nicht mehr meinen Augen.
Kann kaum noch glauben,
Gefühle haben sich gedreht.
Ich bin viel zu träge um aufzugeben.
Es wäre auch zu früh,
weil immer was geht.

Wir waren verschworen,
Wären füreinander gestorben.
Haben den Regen gebogen,
uns Vertrauen geliehen.
Wir haben versucht,
auf der Schussfahrt zu wenden.
Nichts war zu spät,
Aber vieles zu früh.

Wir haben uns geschoben,
durch alle Gezeiten.
Wir haben uns verzettelt,
uns verzweifelt geliebt.
Wir haben die Wahrheit so gut es ging verlogen.
Es war ein Stück vom Himmel,
daß es dich gibt.

Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet.
Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
Nordisch nobel deine sanftmütige Güte.
Dein unbändiger Stolz,
das Leben ist nicht fair…

Den Film getanzt in einem silbernen Raum.
Vom goldnen Balkon die Unendlichkeit bestaunt.
Heillos versunken, trunken,
weil, alles war erlaubt.
Zusammen im Zeitraffer,
Mittsommernachts-Traum.

Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet.
Hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
Nordisch nobel deine sanftmütige Güte.
Dein unbändiger Stolz,
das Leben ist nicht fair…

Dein sicherer Gang,
Deine wahren Gedichte.
Deine heitere Würde,
Dein unerschütterliches Geschick.
Du hast der Fügung deine Stirn geboten.
Hast ihn nie verraten,
deinen Plan vom Glück,
deinen Plan vom Glück.

Ich geh hier nicht weg,
Hab meine Frist verlängert.
Neue Zeitreise, offene Welt.
Habe dich sicher in meiner Seele.
Ich trag dich bei mir bis der Vorhang fällt.
Ich trag dich bei mir bis der Vorhang fällt…

(c) Herbert Grönemeyer

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