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Gastspiel Hohnsteinertheater in Hückeswagen

Gastspiel Hohnsteinertheater in Hückeswagen
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(c) Fotos: Hohnsteinertheater

Wer derzeit durch Hückeswagen fährt, stolpert zwangsläufig über Plakate des Hohnsteinertheaters. Und auf dem Parkplatz vor der Mehrzweckhalle findet derzeit der Theateraufbau statt.

Gerne veröffentlichen wir den nachfolgenden Pressetext, zugesandt vom Hohnsteinertheater

Das Gastspiel

Wann : von Freitag 06.08.010 bis Sonntag 08.08.010
Wo: Hückeswagen / Zum Sportzentrum
* im Theaterzelt *

Beginn: tägl. 17.00 Uhr
Sonntag 11.00 & 15.00 Uhr

Freitag / Familientag * 6.00 Euro pro Pers.

Sonntag- 11.00 Uhr -Vorstellung Popcorn-Hour pro zahlendes Kind 1x Pop-corn gratis.

Karten VVk unter 0160/643 70 40

Gespielt wird “ Neue Geschichten vom Räuber “

Die Aufführungen sind für Kinder von 2 Jahre bis 80 Jahre

Mit Theater die Fantasie anregen
Wir freuen uns auf viele Kinder,Eltern und Großeltern die unser Theater besuchen.
Herzlichen Dank im voraus das Team des Hohnsteiner Theaters.

Die Hohnsteiner sind eines der bekanntesten Kasperletheater in Deutschland.
Ende der 60er Anfang der 70er Jahre hatte der Hohnsteiner Kasper sogar eine eigene Fernsehsendung, ( „Kasper und Ren’e“ mit Rene Körner ). Auch der Hase Cäsar das waren die Hohnsteiner.
Auch wenn sich viele Theater mit dem Namen Hohnsteiner schmücken sind wir die einzige Bühne die diesen Namen rechtlich geschützt hatt und diesen Namen auch tragen darf.

Puppenspieler : Dominic (20) und Jessica (24) Tränkler M. Tränkler (45) und S. Tränkler (46)

1921 gründete Max Jacob im erzgebirgischem Hartenstein die legendäre Puppenbühne, die ihren Namen jedoch erst 1928 nach Umzug zur Burg Hohnstein in der sächsischen Schweiz erhielt. Max Jacob, Mitglied der Wandervogel-Bewegung“ (1918 bis 1933) war auf der Suche nach einem Medium, mit dessen Hilfe sich sagen ließ, was sonst in dieser Zeit eher problematisch war. Die stummen Holzköpfe erwiesen sich als ausgesprochen vielsagend. Und so begann der Kasper eine eher politisch motivierte Karriere.

(c) Hohnsteinertheater

Im Zweiten Weltkrieg wurde die Bühne vollständig zerschlagen. 1945 gründete sie Max Jacob in Hamburg neu. Die Hohnsteiner wurden durch viele Gastspielreisen, Film, Fernsehen, Rundfunk und der Schallplatte zu einem Begriff in der ganzen Welt. Jacob zog sich 1953 aus der aktiven Arbeit zurück. Zwei Bühnen führten die Arbeit weiter: Harald Schwarz (Essen) und Friedrich Arndt ( Hamburg). Jacob starb 1967.

Auch heute noch versucht die Familie Tränkler, mit der Puppenbühne dieses alte Stück Kultur des Handpuppenspiels aufrecht zu erhalten. „Wir wollen mit unserem interaktiven Theater die Vorstellungskraft und den Geist der Kinder anregen statt sie vor dem Fernseher verdummen zu lassen“, meinen die Schauspieler. Ihre Ansicht: Kinder sollten mehr spielen als es heutzutage üblich ist, „denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man sein ganzes Leben lang schöpfen kann“. Diese Worte von Astrid Lindgren würden auch für das Puppentheater gelten. „Nichts beflügelt die Fantasie der Kinder mehr als Spielen oder ein tolles Theaterstück anzusehen“, sind sich die Tränklers sicher. „Denn in der Seele aller Kinder wohnen Freude und Fantasie.“ Deshalb habe es sich die Hohnsteiner Puppenbühne zur Aufgabe gemacht, in Zeiten medialer Überflutung an traditionelle Unterhaltung anzuknüpfen. Das Theater wird von Familie Tränkler im Hohnsteiner Stil aufgeführt – also gänzlich gewaltfrei.

„Für uns ist es immer wieder toll zusehen, wie die wie die Kinder mitfiebern und in die Handlung eintauchen“, macht ihnen ihre Arbeit Spaß. „Wir versuchen, mit unserer Bühne, in Zeiten von Gameboy und der immer größer werdenden Flut an Comic-Serien, die täglich über die Mattscheibe flimmern, einen Gegenpol zu setzen.“ Die Kinder können mitspielen, Vorschläge und Einwürfe machen, die dann in die Handlung eingebaut werden. „Das ist der wesentliche Unterschied zum Fernsehen, dessen optische und akustische Wiedergabequalität keine Wünsche mehr offen lässt“, wissen die Puppenspieler. „Wir versuchen, mit unserem interaktiven Theater den Geist und die Fantasie der Kinder anzuregen.“ Wir hoffen auf regen Besuch und freuen uns auf ihre Stadt.

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